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Lichtvolle Harmonie & Einheitsbewusstsein

Lichtvolle Harmonie & Einheitsbewusstsein

Das Bewusstsein der Dualität, der Urteile und Abtrennungen wirkt sich sehr tief auf unser gesamtes Sein aus – auf die geistige, seelische, mentale oder emotionale Ebene bis in unseren Körper hinein. Dies verhindert, manchmal deutlich, oft aber subtiler und kaum wahrnehmbar, dass wir uns tatsächlich als schöpferische Wesen wahrnehmen, die die Realität gestalten, die sie umgibt. Auch die Verbundenheit mit Gott, dem Schöpfer allen Seins oder wie immer man das für sich persönlich bezeichnen mag, ist im Alltag meist nicht wirklich präsent. Denken und handeln wir aus diesem Bewusstsein? Können wir das Gefühl der Liebe und Verbindung mit allem, was ist spüren? Oder existiert dies nur in der Meditation oder bei spiritueller „Arbeit“?

Abspaltungen & Dualität – Die Erforschung des Unterbewusstseins

Bei meiner letzten Fortbildung in ThetaHealing, konnte ich diesen Themenbereich sehr tief erkunden. Wir erforschten das Unterbewusstsein, um behindernde oder destruktive Glaubenssätze sowie feststeckende Emotionen aufzulösen sowie diese ggf. durch harmonische, positive Überzeugungen zu ersetzen. Man kann sich dies als „göttlichen Download“ vorstellen. Denn im Bewusstsein des Schöpfers existiert keine Dualität oder Destruktivität. Wenn wir lernen, uns und andere mit den Augen des Schöpfers zu sehen und mit dem Herzen des Schöpfers zu fühlen, verändert sich unsere Realität radikal. Es wird immer klarer, dass negative Überzeugungen und Emotionen aus der Unwissenheit und der Abspaltung von diesem höchsten Bewusstsein entstehen. Mit der Herausbildung des dualen, abgetrennten Bewusstseins, existieren nun unzählbare Glaubenssätze und Muster auf den verschiedensten Ebenen unseres Seins und der Existenz, die verhindern können, dass wir unser Leben glücklich, gesund, kraftvoll, liebevoll, wertvoll etc. erschaffen können.

Verborgene Programme auf allen Ebenen

Diese Ebenen sind z.B. das tiefste Unterbewusstsein der Materie an sich, also die atomare Ebene, Moleküle und die stofflichen Elementen der Erde, die Ebene des Zellbewusstsein von Lebewesen und reicht über emotionale und mentale Felder bis in seelische und geistige Dimensionen. Überall gibt es eine Vielzahl von „Programmen“, die uns als Mensch beeinflussen. Viele dieser Anweisungen, gerade im Unterbewusstsein des Körpers sind hilfreich und gut – sie sorgen dafür dass wir von alleine (unbewusst) atmen und steuern sowie harmonisieren unzählige Abläufe in der DNS, den Zellen und Organen. Hier erkennen wir bereits, dass heilsame Änderungen auf diesen Ebenen oft viel schwieriger wahrnehmbar oder steuerbar sind, als z.B. auf der mentalen Ebene, also in unserem „normalen Alltagsdenken“. Aber auch kollektive Überzeugungen im Unterbewusstsein, können eine Herausforderung sein.

Selbst- und Gotteskonzepte

Insbesondere schädliche Muster bezüglich des Selbstkonzepts und des Gotteskonzepts im Unterbewusstsein, können wie eine schadhafte Wurzel fast alle positiven und heilsamen Veränderungen auf anderen Ebenen blockieren. Und hier befinden wir uns letztlich am Kernpunkt der Schöpfung von Wirklichkeit an sich: dem „Glauben“ an die Dualität, die Spaltung oder des „Gut/böse-Konzepts“. Wenn wir von uns oder jemanden anderen glauben, wir/ sie oder etwas an uns/ ihnen sei gut oder böse, urteilen wir. Das Ur-Teil ist keine göttliche Perspektive an sich. Die göttliche Perspektive ist Harmonie oder Einheit, keine Teilung. Da wir uns selbst und andere aber durchaus als getrennt wahrnehmen können, verfallen wir immer wieder einmal in die Perspektive des Urteilens. Unterschiede wahrnehmen zu können, ist an sich kein Urteil. Auch können wir destruktive von positiveren Überzeugungen und Schwingungen unterscheiden. Aber etwas unterscheiden zu können, heißt nicht es zu beurteilen. Es wirkt sich im Grunde letztlich auch störend aus. Wir brauchen das Urteil weder, um etwas zu erkennen noch um zu handeln und am wenigsten hilfreich ist es, um die eigene Wirklichkeit zu gestalten.

Auswirkungen von schädlichen Selbstkonzepten

Stellen wir uns zum besseren Verständnis vor, jemand ist in einer stark religiösen Familie aufgewachsen und in dieser Religion gab es viele Vorstellungen von Schuld. Z.B. Glaubensmuster und Überzeugungen, die besagen, dass der Mensch bereits schuldig geboren wird. Dieser Glaubenssatz wird sowohl auf der Ebene der kollektiven Überzeugung geteilt, ist in der Familie durch die Erziehung präsent und womöglich sitzt es bereits so tief, dass er auch auf Zellebene oder über die DNS weitergegeben wird. Je mehr Menschen diese Überzeugung teilen und je länger und emotional aufgeladener sie wirkt, desto tiefer beeinflusst sie das gesamte Erleben, die gesamte Wirklichkeitsgestaltung des Menschen und dieser Gruppe. Wie aber soll dieser Mensch eine von Grunde auf eine liebevolle, freie und harmonische Realität gestalten, wenn er doch im tiefsten Unterbewusstsein glaubt, dass er schuldig ist? Er wird sich oft einfach schlecht oder unzulänglich fühlen, sich und andere dementsprechend beurteilen und seinen Erfolg, sein Glück, seine Liebe sabotieren, ohne dass er weiß, warum dies eigentlich so ist.

Möglichkeiten der Auflösung und Heilung

Jeder Hypnose- oder Rückführungstherapeut wird bestätigen können, wie schockierend tief manche Programme sitzen, von denen der Mensch absolut keine Ahnung hat, dass und wie sie auf und in ihm wirken. Auch negative Selbstkonzepte können jeden Fortschritt auf fast allen Ebenen sabotieren, wenn ein Kind traumatische Erfahrungen hatte oder ihm beigebracht wurde, dass es „schlecht oder böse“ ist. Die erste und grundlegende Arbeit ist es dann, dass Unterbewusstsein zu reinigen und aufzuräumen und ein positives Selbstkonzept aufzubauen. Eines, das auf Verbundenheit in Liebe und Harmonie sowie auf positiven/lichtvollen Annahmen beruht. Natürlich ist dies auch nur ein Konzept und letztlich erinnern wir uns irgendwann wohl an alle Erlebnisse und Konzepte unserer Seele – an die lichtvollen und die dunkleren. Aber dann, mit einem höheren Verständnis – mit den Augen und dem Herzen des Schöpfers und als verbundener Teil mit diesem Bewusstsein, können wir urteilsfrei alles wahrnehmen und akzeptieren, als eine Möglichkeit, Realität zu gestalten. Vielleicht ist es daher das Beste, uns selbst zunächst einmal in Harmonie zu bringen und unsere Glaubensmuster und Programme auf allen Ebenen zu überprüfen. Denn wenn wir ganz tief in uns nicht wirklich glauben, dass wir schön, liebevoll und großartige, schöpferische Wesen sind, werden wir immer im Außen etwas nachjagen, unzufrieden sein oder uns unvollständig fühlen. Wir erkennen dann nicht, dass und wie unsere innere Realität die Äußere erst erschafft – als Individuum und auch als Kollektiv.

Lichtvolle Harmonie als Basis für Erschaffung von Realität

Das Yin und Yang, die zwei Polaritäten in uns können sich harmonisch ausdrücken, miteinander tanzen und etwas Wunderbares damit erschaffen. Oder sie können in die Dualität fallen und sich beurteilen und werten z.B. im Sinne von richtig-falsch, gut-böse, stark-schwach etc. und damit das Leben schwer machen. Je mehr wir erkennen, dass die beste Wirklichkeit – egal auf welcher Ebene oder in welche Bereich unseres Lebens – aus lichtvollen, also bewussten sowie harmonischen (nicht dualen oder urteilenden) Überzeugungen entsteht, desto effektiver und schneller können wir die Realität erschaffen, die wir auch wirklich erleben wollen. Sind wir lichtvoll und mit uns in Harmonie, strahlt dies immer mehr aus und gestaltet damit ganz von alleine unsere Lebenswirklichkeit im Außen um. Das muss keineswegs heißen, dass wir bis dahin untätig bleiben oder keine Grenze bezüglich Destruktivität setzen. Aber oft wird dies eine Grenze, Handlung oder die Überzeugung sein, die es uns ermöglicht angebunden oder in Harmonie zu bleiben. Oder dafür sorgt, dass wir diesen schöpferischen Seinszustand, aus dem wir unsere Wirklichkeit ja gestalten, gut und schnell (wieder) erreichen und die trüben Gewässer der Dualität und (Selbst)Urteile verlassen.

 

                    

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